Der Anfang
Der Kreuzweg von Ta' Pinu
Die Katakomben von Rabat
Hauptstadt der Balkone
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Ich komme wieder
Kostbares Nass
Maltisch gut
Nikolaus, Nikolaus ich weiss nicht !
Scheisser
Seltsame Geschichte aus Marsalforn
Seltsame Spuren
Shara Tempel
Vorsatz fuers 2004
Weihnachtszeit, keine Zeit
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Am 25.Januar 1726 sah sich die Besatzung eines Schoners, der vor der Küste Marsalforn segelte, wegen eines Sturmes in der Bucht von Marsalforn vor Anker zu gehen.

An diesem Tag feierten die Einwohner von Marsalforn das Fest der Bekehrung des Heiligen Paulus, deshalb gingen einige Seeleute an Land.

Einer stahl nach dem Fest aus der St. Pauls-Kirche eine wertvolle Altardecke und eilte zum Ufer zurück von wo er mit seinen Kameraden zum Schiff zurück ruderte.

Am nächsten Morgen gab der Kapitän die Befehle den Anker zu lichten und die Segel zu setzen, der Schoner bewegte sich aber nicht von der Stelle alle Bemühungen blieben ohne Erfolg der Grund war nicht feststellbar.

Der Kapitän vermutete dass eine übernatürliche Kraft das Schiff festhalte und rief seine Besatzung zur Beratung zusammen, jeder hatte eine andere Idee das Problem zu lösen.

Schliesslich gestand auch der Seemann seinen Diebstahl, wütend befahl der Kapitän der Mannschaft das Altartuch in die Kirche zurück zu bringen.

Als die Seeleute auf das Schiff zurückgekehrt waren, wieder holte der Kapitän die Befehle zum Auslaufen und dieses Mal glitt der Schoner aus der Bucht als wäre nie etwas Übernatürliches geschehen.


In Rabat findet man an verschiedenen Orten unterirdische Grabanlagen der Christen, so genannte Katakomben.

Es ist schon ein etwas eigenartiges Gefühl, wenn man sich zum Teil nur im Licht Einer Taschenlampe, zwischen hunderte in den Stein gehauene Gräber bewegt.

Die Gräber sind bis zu einer Tiefe von 12 Meter angelegt, teilweise sind die Gänge nicht oder nur schlecht beleuchtet.

Es rentiert sich aber diese Anlagen zu besuchen da es sich um sehr eindrückliche Bauwerke handelt.


In Ta’ Pinu auf Gozo findet man gegenüber der Wallfahrtskirche einen Kreuzweg, der auf einen Hügel zu einem Versammlungsplatz und einer Kapelle führt.

Entlang dieses Weges sind aus weissem Marmor 13 Stationen des Kreuzweges aufgestellt, die erste Station befindet sich direkt bei der Kirche.

Dieser Weg wird von den Gläubigen in einer Prozession barfuss begangen, er besteht aus grobem Schotter und der Aufstieg bereitet schon mit Schuhenetwas Mühe.


Muss es heute jetzt und genau so sein.

Seit ich in Malta war, bin ich von unserer schweizer Pünktlich- und Zuverlässigkeit nicht mehr so überzeugt.

Wir müssen doch nicht alles heute jetzt und in dieser Minute haben oder tun.

Muss den wirklich jede Schraube nach DIN oder ISO Norm 15 3/8 Umdrehungen angezogen werden oder das Badewasser 35,8 grad haben.

Ich glaube wir könnten ein viel besseres Leben haben, wenn wir nur nicht immer alles so verdammt ernst nehmen würden.

In Malta funktioniert alles genau wie in der Schweiz nur eben ein wenig anders.

Da fällt schon mal der Strom für 2-3 Stunden aus aber was soll das, das ist doch normal.

Oder die Telefonleitung fällt auf die Strasse, nur keine Aufregung man muss sie nur schön beiseite legen und irgendwann kommt ein Monteur und nagelt sie wieder an die Fassade.

Für was braucht ein Auto eigentlich einen Kat oder Schalldämpfer, das fährt doch auch ohne und man hört erst noch besser dass eines kommt.

Stoppstrassen, was ist das, diese Signale stehen doch nur auf der Strasse das man sie überfahren kann.

Sicherheitslinien die dienen doch nur da zu, dass man beim überholen weiss auf welcher Strassenseite man Fährt.

Ich hab ein neuer Satz gelernt der heisst „ das ist maltisch gut „ es ist nicht so gut wie schweizerisch gut, aber es funktioniert.

Also was soll’s, es geht doch auch ohne Stress, Hetze, Aufregung und hunderttausenden von Gesetzen und Vorschriften, Leben wir doch ein wenig Maltisch, eben maltisch gut.

Maltisch gute Installation
Maltisch gute Installation

In Valletta der Hauptstadt von Malta sollte man auch einmal in die Luft respektive an die Fassaden schauen.
Da entdeckt man hunderte von Balkone jedes Alters.


Auf der Insel Gozo findet man an einigen Orten wie auf dem Azzuro-Window So genannte Wagenspuren.

Niemand weiss genau wie sie entstanden sind, es wird vermutet, dass sie durch Wagen oder Schlitten in den Stein eingeschliffen wurden.

Aber von was wurden die Wagen oder Schlitten geschoben oder gezogen, es gibt Zwischen und neben diesen Rinnen keinerlei Anzeichen von menschlichen oder tierischen Spuren.

Woher kamen die Wagen ( wenn es welche waren ) und wo fuhren sie hin, die Spuren beginnen irgendwo und enden im Nichts.

Eines ist sicher, natürlichen Ursprunges sind sie nicht, es sind keine Risse und durch Erosion können sie nicht entstanden sein da ihre Flanken ganz bestimmte Winkel haben.

Wenn sie sich an einem Hang befinden, ist die talseitige Spurrinne immer die tiefere also waren die Gefährte schwer beladen, aber mit was?

Wer oder was ist für diese Spuren verantwortlich?
Das wird wohl ein Geheimnis bleiben oder ein Fall für Erich von Dänniken.


Auf Malta befindet sich ganz in der Nähe des bekannten
GGANTIJA CIRCLE wird als GIGANTIA TEMPEL ausgesprochen .

Eine der wohl wichtigsten Ausgrabungsstätten, der
XAGHA CIRCLE wird als SHARA TEMPEL ausgesprochen.

Er könnte eine grosse Beerdigungsstätte gewesen sein, es wurden
Dort bis heute 700 Skelette gefunden die zum teil mit Ocker bemalt
waren.

Der Tempel ist nur teilweise ausgegraben, da es an Geld fehlt
( Spenden und Sponsoren sind willkommen ).

Da diese Stätte wissenschaftlich zu wertvoll ist, ist sie nicht öffentlich zugänglich.


Scheinbar habe ich mir aus Malta einige kleine Tierchen mitgebracht, die sich jetzt bei mir im Magen, Kopf und den Gedärmen austoben.

Das schlimmste scheint aber überstanden zu sein, so dass ich die Fotos
von meinen Ferien in den nächsten Tagen bearbeiten und ins Weblog uebertragen kann.

Habt bitte noch einige Tage mit mir geduld und dann sollte es mit diesem Weblog so richtig losgehen.

 

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